Berichte
Jahresauftakt-Gottesdienst in Osnabrück
Montag, 18.01.2010 | Autor/Fotos: TL
Für die Jugendlichen der Bezirke Münster und Osnabrück begann das "Glaubensjahr 2010" am Sonntag, den 17. Januar, in der Kirche in Osnabrück-Schinkel. Zu Gast waren Dienstleiter Bischof Rainer Sommer (Arbeitsbereich NRW-Süd) und Bischof Hans-Joachim Schwerdtfeger (Arbeitsbereich NRW-Nordwest).
Grundlage für den diesjährigen Auftaktgottesdienst war das Wort aus Lukas 18,40.41: „Jesus aber blieb stehen und ließ ihn (den Blinden) zu sich führen. Als er aber näher kam, fragte er ihn: Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann“.
Das Jahr bewusst mit Gott beginnen und durchleben
In seiner Predigt erinnerte Bischof Sommer daran, wie Bezirksapostel Armin Brinkmann 2007 erstmals einen Auftakt-Gottesdienst für Jugendliche in Nordrhein-Westfalen durchführte. Bischof Sommer hatte sich im Vorfeld besonders auf den Jahresauftakt mit der Jugend gefreut. Das Jahr 2010 im Kreise der Jugendlichen und so bewusst mit Gott zu beginnen, sei „eine schöne Tradition“, so der Bischof. Gleichzeitig rief er die Jugendlichen dazu auf, im Besuch der Gottesdienste und im Mitwirken in der Gemeinde beharrlich zu sein und das Jahr 2010 zu einem „Jahr der Beharrlichkeit“ zu machen, wie es Stammapostel Wilhelm Leber erst kürzlich formulierte.
"Gott muss gesucht werden"
Bischof Sommer ging im weiteren Verlauf seiner Predigt auf das Textwort des Gottesdienstes ein. Er sprach davon, wie der blinde Bettler Bartimäus zu Jesus hinging und dieser ihn sehend machte. Bischof Sommer übertrug dieses Bild in die heutige Zeit, in der auch wir Menschen manchmal wie blind am Wegesrand sitzen. Aber: „Gott kommt nicht von alleine - er muss gesucht werden, im Gebet gefunden werden“, sagte der Bischof auf Bartimäus verweisend und appellierte an die Jugendlichen, beharrlich zu Gott zu rufen, wenn nötig auch zu ihm zu schreien. Jeder Ruf erreicht Gott, auch wenn nicht immer sofort etwas passiert. Und Bischof Schwerdtfeger ergänzte in seiner Zugabe: „Wenn man Gott erleben will, muss man ihm auch den nötigen Handlungsfreiraum geben“.
Brunch nach dem Gottesdienst
Nachdem der Gottesdienst beendet war, gab es in den Räumlichkeiten der Kirche bei einem Brunch noch die Möglichkeit zu gemeinschaftlichem Gedankenaustausch.
